Erziehung

Der Volksmund behauptet, wir seien nicht erziehbar. Das stimmt nicht ganz.

Bevor ihr an unsere Erziehung geht, solltet ihr verstehen, wie eure Katze lernt. Uns geht es in erster Linie um die Zweckmäßigkeit.

Haben wir ein bestimmten Verhalten als zweckmäßig erkannt, lassen wir kaum wieder davon ab. Stehen wir jedoch vor einer veränderten Situation, sind wir erneut lernbereit. Konsequenz und Lob sind außerdem noch immer die besten Erziehungsmethoden.

.:: Wichtige Erziehungsregeln ::.
Seit euch innerhalb der Familie einig darüber, was erlaubt uns was verboten ist.
Die notwenigen Erziehungsmaßnahmen müssen konsequent durchgeführt werden.Lobt eure Katze, wenn sie erwünschtes Verhalten zeigt.
Bei unerwünschten Verhalten dürft ihr nicht mit aggressiven oder bedrohlichen Tadel reagieren.
Mit einem entschiedenen "Nein", "Händeklatschen" zeigt ihr eurer Katze, was verboten ist.
Bei hartnäckigen Ungehorsam hilft ein Spritzer aus dem Wasserzerstäuber oder der Wasserpistole.
Sprecht täglich mit eurer Katze und gebt ihr täglich Streicheleinheiten.

.:: Betteln bei Tisch ::.
Wenn ihr uns Happen vom Tischt gebt, kann dies sehr bald zu einer lästigen Angewohnheit werden, bei der wir immer aufdringlicher werden. Füttert uns deshalb am besten prinzipiell nicht vom Esstisch herab. Wir müssen lernen, dass Betteln zu keinem Erfolg führt.
Ertappt ihr uns beim Stibitzen, reagiert sehr konsequent und verbannt uns mit einem energischen "Nein" aus dem Zimmer.

.:: Kratzen, wo's erlaubt ist ::.
Um zu verhindern, dass wir unsere an eurer Couch oder an den Tapeten wetzen, bringt ihr uns das Kratzen an einem Kratzbaum bei. Sobald wir an Stelle kratzen, wo es nicht erlaubt ist,  bringt ihr uns mit einem entschiedenen "Nein" zum Kratzbaum. Dort zeigt ihr uns, wie wir daran kratzen können, indem ihr unsere Vorderpfötchen an den Kratzbaum legt und mit ihnen Kratzbewegungen ausführt. Oder macht euch unsere Neugier zunutze: Kratze mit den Fingernägeln am Baum. Wird werden sicher versuchen, es nachzuahmen.